Das Projekt entwickelt ein Grundlagenseminar, begleitet von Workshops, in denen koloniale Kontinuitäten in der Bauwirtschaft untersucht werden. Über die Themen Ästhetik und Form, Materialität und Arbeitsverhältnisse werden postkoloniale Theorien und die Verflechtung von Raumplanung mit kolonialen und extraktivistischen Systemen vermittelt. Dieses Verständnis ist Teil der Verantwortung zukünftiger Architekturschaffender, um Strategien für sozial-ökologisch gerechtes Planen zu entwickeln. Der Ansatz folgt Paulo Freires educação popular und setzt auf dialogisches und erfahrungsbasiertes Lernen von/mit der diversen Studierendenschaft und hat zum Ziel diese Methode im FB06 zu verankern.